Flächentragwerke aus gekrümmten Sandwichelementen
 
Laufzeit: 01.05.2017 - 31.08.2019
Vorhaben-Nr. 19519 N
 
Forschungsvereinigung:
Forschungsvereinigung Stahlanwendung e.V. FOSTA
Sohnstraße 65 Tel.: +49 211 30297600
D-40237 Düsseldorf E-Mail: fosta@stahlforschung.de
  www.stahlforschung.de
 
Forschungseinrichtungen
Technische Universität Darmstadt, Institut füt Stahlbau und Werkstoffmechanik Fachgebiet Stahlbau  
Technische Universität Darmstadt, Institut für Produktionstechnik und Umformmaschinen  
Technische Universität Darmstadt, Instituts für Konstruktives Gestalten und Baukontruktion  
 
Vorhabenbeschreibung:
Aufgrund der ausgezeichneten Kombination von raumabschließender, wärmedämmender und tragender Funktion werden Stahlsandwichelemente als Dach- und Wandverkleidungen immer häufiger eingesetzt. Zudem spielen freie Formen in der Architektur eine immer größere Rolle. Die Verfügbarkeit flexibel gekrümmter Sandwichelemente wäre eine Möglichkeit, solche freien Formen baulich zu realisieren. Im Rahmen des interdisziplinären Forschungsvorhabens, an dem Architekten, Bauin-genieure und Maschinenbauer beteiligt sind, sollen die notwendigen fertigungstechnischen Grundlagen zur wirtschaftlichen Erzeugung flexibel gekrümmter Deckbleche mit geringen Dicken sowie Kenntnisse über das mechanische Verhalten der gekrümmten Elemente erarbeitet werden. Als Ergebnis des Projekts ist ein architektonisches Designtool zur Auslegung freigeformter Flächentragwerke geplant, das sowohl mechanische aber auch fertigungstechnische Restriktionen beinhaltet. Langfristig wird zudem die Aufnahme gekrümmter Sandwichelemente in die europäische Sandwichnorm EN 14509 angestrebt. Gelingt es, Flächentragwerke aus gekrümmten Stahlsandwichelementen zu entwickeln und wirtschaftlich herzustellen, können komplett neue Absatzmärkte erschlossen werden. Dies kann die Sandwichbauweise am Markt langfristig attraktiv gestalten und so die Marktanteile des Stahlleichtbaus weiter steigern. Profiteure sind neben den Sandwichelementherstellern auch Zulieferer, Nachunternehmer sowie Architektur- und Ingenieurbüros, die in der Regel kleine oder mittelständische Unternehmen sind. Ihre Marktchancen werden deutlich verbessert, da sich durch neue Geometrien ihre Zugangsmöglichkeiten zum Markt für den Neubau von verschiedenen Gebäudearten europaweit verbessern werden. Aufgrund der Weiterentwicklung der bestehenden Fertigungsverfahren kann das bislang wirtschaftlich herstellbare Formenspektrum derart erweitert werden, dass von KMU angestrebte individuellere Kundenlösungen ermöglicht werden.
 
 
Weitere Informationen und den Schlussbericht zum Projekt erhalten Sie bei der AiF-Forschungsvereinigung: Forschungsvereinigung Stahlanwendung e.V. FOSTA
 
AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e. V.
Bayenthalgürtel 23 | 50968 Köln | Tel.: +49 221 37680-0 |Fax: +49 221 37680-27 | E-Mail: info@aif.de | http//:www.aif.de